3 Dinge, die Dir das erste Babyjahr erleichtern werden

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Wenn Du mich fragst, was ein Baby im ersten Jahr alles braucht, dann würde ich sagen: “Liebe und Mamas Brust.” 

Gerade in den ersten Tagen und Wochen ist eigentlich alles andere ziemlich überflüssig. Das merken viele Mamas beim ersten Kind und beim zweiten ist man dann sowieso schlauer 😉

Der ganze Hype um Babykleidung, Erstausstattung, Kinderzimmer Einrichtung, Wickeltisch, Wickelkommode, Kinderwagen, etc. ist nach meiner Erfahrung völlig überzogen. Ich könnte mehrere Beiträge darüber schreiben, was man alles nicht braucht im ersten Jahr. 

Mit der Unsicherheit junger Mütter wird leider viel Geld verdient. Diese Zielgruppe ist sehr lukrativ, da sie niemals versiegt.

Manche Frauen merken dann nach der Geburt was man tatsächlich braucht und ärgern sich über einige Fehlkäufe, andere sind schon zu tief im Konsumstrudel und kaufen einfach weiter 😉

Zu welchem Teil zählst Du Dich?

Ich persönlich habe festgestellt, dass ein Baby in den ersten Tagen eigentlich nicht mal Kleidung oder Windeln braucht, sondern es das Beste ist, wenn das Baby schön viel direkten Körperkontakt mit Mama und Papa hat.

Windeln kannst Du sparen, wenn Du Dein Baby regelmäßig über ein geeignetes Gefäß abgehälst. Fast alle Babys signalisieren ab Geburt, wenn sie mal müssen und wollen ihr “Nest” oder Mama nicht beschmutzen.

Es ist natürlich bei jeder Mama anders und die ersten Tage nach der Geburt werden sehr individuell empfunden, deshalb will ich Dir erzählen wie es mir danach ging und welche 3 materiellen Dinge mir dann doch das Leben etwas erleichtert haben und welche auch teilweise meine ständigen Begleiter waren.

Da bei mir der Nestbautrieb nie so richtig eingesetzt hatte, gab es in unserer Wohnung vor der Geburt kaum eine Veränderung. Irgendwann im letzten Trimester meiner Schwangerschaft bekam ich dann doch etwas Panik und dachte, ich müsste doch vielleicht irgendwas anschaffen, was man als Mutter eben so haben muss, beim ersten Kind.

Da haben die Medien dann doch ganze Arbeit geleistet und auch mich erwischt. 😉

Neben den Sachen, die sich in unserem Fall später als sinnlos herausgestellt hatten oder zweckentfremdet wurden, wie der Kombikinderwagen oder das Beistellbett, gab es aber auch Sachen, die mir sehr genützt haben und die ich beim zweiten Kind wieder verwenden würde.

Drei von diesen Dingen möchte ich Dir hier vorstellen und hoffe, dass ich Dir damit vielleicht auch etwas Erleichterung in Deinen Mama-Alltag bringen kann.

Viel Spaß beim Lesen!

1 Babywippe BabyBjörn

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In meiner Schwangerschaft bin ich irgendwann auf das Thema Babywippen gestoßen. Ich glaube es war durch ein YouTube Video in denen diese elektrischen Schaukelwippen empfohlen wurden, in die Du Dein Kind legen kannst. 

Die elektrischen Wippen sind vor allem in den USA sehr beliebt. Diese haben verschiedene Wippstufen und spielen naturnahe Umgebungsgeräusche wie Vogelzwitschern oder Meeresrauschen ab.

So ein technisches Highlight ist es dann, nicht zuletzt auch aus Platzgründen und der Intervention meines Mannes, Gott sei Dank, nicht geworden. 

Ich hatte mich nach eingehender Recherche und aufgrund vieler Empfehlungen für die BabyBjörn Wippe entschieden.

Aber moment! Wozu brauchst Du überhaupt einen Baby Wippe?

Warum eine Baby Wippe?

Ziel einer solchen Wippe ist es, das Baby ablegen zu können und ihm dennoch das Gefühl zu geben, es ist nicht allein und wird “mitgenommen”. Das Wippen gibt dem Baby Sicherheit, in dem es die Bewegung durch das Getragen-werden simuliert.

Im Gegensatz zum Tragetuch kannst Du so auch einmal Duschen gehen oder in Ruhe Dein Frühstück genießen oder ein 5-Minuten-Workout absolvieren, wenn Du mit Deinem Schatz alleine zu Hause bist. Natürlich immer mit Baby in Blickweite.

Der Vorteil ist, Dein Baby kann aus der Froschperspektive zuschauen und gespannt beobachten was Mama da in der Duschkabine macht oder wie Mama sich da so komisch verrenkt beim Yoga.

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Ich bin ja eine bekennende Tragemutti, aber auch das Tragen hat eben seine Grenzen und die Wippe ihre Berechtigung. Mir war sie ein täglicher Begleiter im ersten Babyjahr und eine echte Hilfe in der Elternzeit, als mein Mann wieder arbeiten ging.

Abgesehen von den Vorteilen für Mama gibt es aber auch einiges was beim Kauf einer Baby Wippe zu beachten ist. 

Vorsicht bei Babys Rücken!

Nicht alle Wippen sind gut für Babys Rücken und nicht alle Wippen sind sicher, so dass Dein Schatz weder herausfallen noch die Wippe samt Baby umkippen kann. 

Beim Kauf ist daher eine intensive Recherche vorweg notwendig.

Ich habe mich für die BabyBjörn Wippe entschieden, weil sie in allen Punkten der Sicherheit, Handhabbarkeit, Gewicht und vor allem der Ergonomie super abschneidet.

Die Ergonomie ist hierbei ein sehr wichtiger Punkt, denn Mediziner warnen generell davor, ein Baby länger als 30 Minuten in einer Wippe zu lassen. Ähnlich wie Babyschalen, können Wippen dem Baby bei dauerhafter Nutzung schaden.

Für die optimale Entwicklung von Babys ist es wichtig, dass sie im Tagesverlauf immer auch die Möglichkeit haben auf dem Rücken und auf dem Bauch zu liegen oder getragen zu werden. Verschiedene wechselnde altersgerechte Positionen helfen den Muskeln sich ihrem Entwicklungsstand entsprechend aufzubauen. 

Das Alter des Kindes spielt hierbei eine zentrale Rolle. Neugeborene sollten in Wippen nicht sitzen, sondern eher liegen. Daher sollte eine gute Wippe auch eine Liegeposition haben. Stundenlanges Sitzen ist für junge Babys ein absolutes No-Go.

Mir war es daher sehr wichtig eine Wippe zu finden, die diesen Aspekt besonders gut umsetzt. Das ist mir mit der BabyBjörn Wippe gelungen.

Warum die Wippe von Baby Björn?

  • Ergonomisch geformt: Das Design wurde zusammen mit Kinderärzten entwickelt. Babys Nacken und Kopf wird optimal gestützt. Der Stoff passt sich dem Baby Rücken optimal an, verhindert aber einen ungesunden übermäßigen Rundrücken.
  • Frei von Schadstoffen: Eigentlich selbstverständlich für Baby Artikel, die Wippe ist zugelassen nach Öko-Tex Standard 100, Klasse I für Babyartikel
  • Natürlicher Stoff: Der Bezug besteht bei der Version Babybjörn “Bliss Cotton” und “Balance Soft Cotton” aus 100% Baumwolle.
  • Pflegeleicht: Nach eigener Erfahrung ist der Bezug sehr einfach abzuziehen und in der Waschmaschine bei 40° C waschbar ohne dass er sich verzieht oder eingeht
  • Liegepositionen: Das große Plus ist, dass die Wippe drei Positionen hat, eine Liegende, eine Halbliegende und eine etwas aufrechtere Position (Schlafen, Ruhen, Spielen). Die höchste Position wird von meinem Kleinkind (12Kg) noch immer als Sitz verwendet.
  • Handhabbarkeit: Das Aufbauen und Wegräumen empfand ich immer sehr einfach und war mir auch mit Kind auf dem Arm möglich. Die BabyBjörn ist im zusammengefalteten Zustand sehr flach und kann leicht verstaut werden. Ich habe die Wippe auch gern mit zu den Eltern und Schwiegereltern mitgenommen. Sie nahm auch im Auto kaum Platz weg.
  • Sicherheit: Das Baby wird mit einem sicheren 3-Punkt-Gurt angeschnallt. Der Gurt ist weich und ohne scharfe Kanten oder ähnliches. Die Liegepositionen werden mit einem Sicherheitsverschluss gesichert, der verhindert, dass sich die Position durch das Wippen verstellt.
  • manuelle Wippfunktion: Das Wippen ist komplett ohne Strom oder Batterie, sondern funktioniert komplett manuell. Das Baby selbst oder Mama / Papa kann die Stärke des Schaukelns bestimmen. Mein Schatz z.B. war eher ein Fan eines ganz leichten Wippens und lässt sich lieber anschieben, als selbst zu wippen..
  • Gewicht: Die Wippe wiegt nur 2,23 Kg. Leichter als Dein Baby.
  • Empfohlenes Gewicht: Die Wippe kann ab 3,5 Kg (ab Neugeborenenalter) bis zu 13 Kg verwendet werden. So ca. ab 9 Kg kann sie dann als Kleinkindsitz verwendet werden, vorausgesetzt natürlich das Kind kann selbstständig sitzen.
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Mein Fazit

Der hohe Preis von über 100 € mag zunächst abschrecken. Dennoch war mir die Sicherheit meines Babys einfach wichtig und dafür war ich gern bereit etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Auch oder gerade deshalb, weil ich keine Batterien oder Stromkabel brauchte und sich somit mein Kind auch keine Melodien aus schlecht klingenden Lautsprechern anhören muss. 😉

Mich überzeugten letztendlich die durchweg positiven Testberichte und fast 90% 5 Sterne Rezensionen bei Amazon.

Falls Du neugierig geworden bist, kannst Du Dir die BabyBjörn Wippe hier bei Amazon ansehen und natürlich auch kaufen. Ich habe festgestellt, dass der Preis stark schwankt und es oft Angebote auf Amazon gibt.

Ich hatte übrigens noch das alte Modell, mittlerweile gibt es aber ein neueres schickeres Modell.

Außerdem hatte ich noch den Spielebogen dazu gekauft, der meinen Spatz ausgiebig beschäftigte, während ich z.B. duschen war. Diesen kannst Du entweder separat dazu kaufen oder mit der Wippe im Set.

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Falls Du Erfahrungen mit dieser oder einer anderen Wippe hast lass es mich gerne wissen in den Kommentaren! 

2 Einschlagdecke Babyhörnchen von Motherhood

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Ein weiteres Produkt, welches für mich ein zufälliger Glückskauf war und ich Dir daher vorstellen möchte, ist die Einschlagdecke von Motherhood.

Diese Einschlagdecke hat mehrere Funktionen:

1 Pucktuch

Zum Einen kann sie zum Pucken des Babys verwendet werden.

Die Besonderheit der Decke ist, dass sie über Klettverschlüsse verfügt , die das Pucken sehr einfach machen. Es ist natürlich kein perfektes Pucken, wie mit einem Pucktuch, aber es hilft, vor allem unterwegs, das Baby schnell eng einzupacken, damit es sich ggf. beruhigt und in den Schlaf findet.

Genauso schnell ist das Baby durch das Lösen der Klettverschlüsse wieder ausgepackt. Ich habe die Decke oft zu Hause zum Pucken verwendet.

2 Babydecke

Zum Anderen ist diese Decke eine wunderbar weiche und robuste Babydecke, die ich im ersten Jahr zu jedem Babykurs mitgenommen habe. Sie war eigentlich immer unterwegs dabei und zur Stelle, wenn ich meinen Schatz auf den Boden legen musste.

Gerade beim Rückbildungskurs, Kanga-Training oder Mama-Baby-Yoga hat sich die Decke sehr bewährt. 

Zur Not diente sie auch einmal als Wickelunterlage. Vorstellen könnte ich sie mir auch in einem Kinderwagen oder im Babybett.

Das Material ist sehr angenehm weich und fühlt sich eher kühl an. Laut Hersteller hat das Baby “vollen thermalen Komfort”, was wohl bedeutet, dass das Kind weniger schwitzt in der Decke.

Die Einschlagdecke besitzt eine Außenschicht aus 100% Baumwolle und lässt sich bei 40°C waschen. Nach eigener Erfahrung geht sie dabei nicht ein und verzieht sich nicht.

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Besonders hübsch finde ich die verschiedenen Designs (aktuell 14), die ausgefallen und nicht alltäglich sind. Ich hatte mich damals für die Vögel in Blau entschieden und war damit sehr glücklich.

Natürlich ist die Decke auch geprüft nach Öko-Tex Standard 100, Klasse 1.

Wenn Du also eine vielseitige, robuste Decke für Dein Baby oder auch als Geschenk für eine werdende Mutter suchst, so kann ich Dir diese Einschlagdecke von Motherhood sehr empfehlen. Mir hat sie im ersten Babyjahr sehr gute Dienste geleistet und hofft nun auf ihren zweiten Einsatz.

Die Einschlagdecke von Motherhood gibt es hier bei Amazon. Die einzelnen Designs unterscheiden sich preislich voneinander, hier kannst Du noch zusätzlich sparen.

Welche Decke nutzt Du für Unterwegs oder in Deinen Babykursen? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

3 Baby Badeeimer

Mein Sohn und ich waren große Fans des Baby Badeeimer. Diesen hatte ich mir in der Schwangerschaft besorgt, da ich Fotos von mir selbst kannte, auf denen ich als Neugeborenes schreiend in eine Babybadewanne gelegt wurde. 

Meine Mutter erinnert sich zwar nicht mehr genau daran, dass mir das Baden nicht gefallen hat, aber ich habe noch heute Angst vor Wasser 😉

Damit mein Sohn von Anfang an ein positives Verhältnis zu Wasser entwickelt, dachte ich mir, ich versuche es mal mit dem Badeeimer.

Der Badeeimer hat den Vorteil, dass das Baby darin in einer ähnlichen Position wie im Mutterleib sitzt. Das soll dem Kleinen das Gefühl der Geborgenheit aus der Zeit vor der Geburt zurückgeben.

Das warme Wasser tut sein übriges dazu und verstärkt das Gefühl wieder in Mamas Bauch zu sitzen.

Meine Erfahrungen mit dem Eimer sind durchweg positiv. Mein Sohn hat nicht einmal geweint im Eimer und badet auch heute noch äußerst gerne und ohne Tränen.

Da ich meine Erfahrungen gerne weitergebe und anderen Eltern auch die Vorteile des Eimers näher bringen will, habe ich zum Thema Baby Badeeimer einen eigenen Blogartikel geschrieben. Wenn es Dich interessiert, kannst Du hier ausführlich alles über die Nutzung, Vor- und Nachteile, wie Du Dein Baby badest und vieles mehr nachlesen: Neugeborene richtig baden im Badeeimer.

Daher möchte ich zu den Vor- und Nachteilen gar nicht so weit ausholen.

Der Eimer, den ich mir geholt habe, ist von der Firma Bieco. Mir gefällt an diesem Eimer besonders der feste Standfuß und der äußert griffige Rand. Man hat bei der Verwendung ein gutes sicheres Gefühl, was mir immer sehr wichtig war.

Den Eimer gibt es übrigens auch noch in Pink und in Blau. Außerdem gibt es natürlich auch noch andere Hersteller von Baby Badeeimern, darunter auch das bekanntere Modell von Tummy Tub.

Baby Badeeimer von Bieco ansehen auf Amazon

„Unseren“ Baby Badeeimer und eine kleine Auswahl weiterer Marken gibt es bei Amazon. Der Markt für Badeeimer für Babys hat auf jeden Fall noch Luft nach oben. All zu viele Hersteller finden sich hier leider noch nicht.

Wie badest Du Dein Baby? Badeeimer oder klassische Babybadwanne? Wie sind Deine Erfahrungen oder bist Du sogar noch auf der Suche? Lass es mich wissen in den Kommentaren!

Mein Fazit

So ganz ohne Hilfsmittel braucht man sich nicht durch das erste Babyjahr quälen 😉 Es gibt doch das ein oder andere Produkt, welches das Leben von Dir und Deinem Kind vereinfachen kann.

Die Kunst ist es, für sich die richtigen Produkte und gleichzeitig auch die richtige Balance zwischen Konsumwahn, Nachhaltigkeit und Minimalismus zu finden.

Gar nicht so einfach.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar neue Ideen für Deine Baby Erstausstattung mitgeben und vielleicht ist ja genau das dabei, was Du noch für Dich und Dein Baby gesucht hast.

Welche Dinge haben Dir im ersten Jahr besonders geholfen? Warst Du auch überwältigt von den Unmengen an Babyartikel? Lass es mich wissen in den Kommentaren!

Danke fürs Lesen 🙂

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1 Kommentare zu “3 Dinge, die Dir das erste Babyjahr erleichtern werden”

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